Immer wieder liest und hört man, dass 2020 ein verlorenes Jahr gewesen sei. Das kann man allgemein nachvollziehen, da vermutlich die meisten Pläne, beruflich wie privat, weit verfehlt wurden. Auch für die gesamte wirtschaftliche Entwicklung ein herber Einschnitt. Wenn man genauer hinschaut, ist die Gemengelage dennoch unterschiedlich… hier geht es weiter mit dem Originalbeitrag auf Netzwerk Südbaden, erschienen im Heft 12/2020:

Weitere Kolumnen, die in Netzwerk Südbaden von mir erschienen sind:

Falls Sie meine Kolumne angesprochen hat oder Sie konkrete Fragen haben, dann freue ich mich über Feedback und Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon

Eigentlich dachten die meisten, dass das Schlimmste sei schon vorüber! Und dann kommt diese Rolle rückwärts. Das Fahrt aufnehmen wird empfindlich gestört und wir werden wieder eingebremst. Aber: Was genau stresst uns dabei? Wie gehen wir mit Unsicherheiten um? Was kann sich die Wirtschaft vielleicht auch von der Politik abschauen? Und wie „Szenariotechnik“ helfen kann, mit der Situation im Unternehmen, im Team oder für sich persönlich umzugehen… hier geht es weiter mit dem Originalbeitrag auf Netzwerk Südbaden, erschienen im Heft 11/2020:

Weitere Kolumnen, die in Netzwerk Südbaden von mir erschienen sind:

Falls Sie meine Kolumne angesprochen hat oder Sie konkrete Fragen haben, dann freue ich mich über Feedback und Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon

Haben Sie schon neue Kollegen bekommen, die Sie bisher nur virtuell kennenlernen durften? Wie fühlt sich diese Zusammenarbeit an? Wie wird sich das für die neuen Kollegen anfühlen? Erinnern Sie sich: Wie sah ihr erster Arbeitstag aus? Stand vielleicht ein Blumenstrauß auf ihrem neuen Arbeitsplatz? Vielleicht waren die Kollegen auch nur hektisch, da man verbummelt hatte, dass Sie „heute schon“ anfangen. Sie wurden von Raum zu Raum geführt und durften viele Hände schütteln.

Sooo viele Namen und Details, dass Sie nach ein paar Stunden platt waren? Habe ich gut auf die Fragen geantwortet, war ich zu frech oder war etwas peinlich? So sind erste Bilder entstanden, wie Kollegen ticken und wie sich die Zusammenarbeit anfühlen wird. Allein die Tatsache, dass Sie sich bestimmt auch noch an ein paar Details erinnern können, zeigt Ihnen, wie relevant das für Ihren Start war.

Und heute?

Gibt es vielleicht ein ausgestorbenes Büro und die Kollegen nur virtuell im 15 Zoll Format? Wenn man Glück hat, zeigen die sich noch am Anfang mit der Kamera. Aber es ist nicht weniger stressig, wenn man alle Kollegen im Blick hat. Es sind fünf oder zehn neue Gesichter und das Bild ruckelt. Und wenn ich dann noch versuche, eine Reaktion auf das von mir Gesagte herauszufinden, bin ich eh überfordert und fange spätestens dann das Stottern an. Es gibt keine Stopp-Taste und keinen Zurück-Button…

Hier geht es weiter mit dem Originalbeitrag auf Netzwerk Südbaden, erschienen im Heft 9/2020:

Weitere Kolumnen, die in Netzwerk Südbaden von mir erschienen sind:

Falls Sie meine Kolumne angesprochen hat oder Sie konkrete Fragen haben, dann freue ich mich über Feedback und Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon

Vor diesem Hintergrund ist schon interessant, wenn man sich die letzten 3 Monate anschaut. Hand aufs Herz: Wer hätte letztes Jahr darauf gewettet, dass 80 Prozent der Büro-Mitarbeiter für drei Monate von zuhause arbeiten würden? Klar, es gibt seit Jahren im Umfeld der Wissensarbeiter (Software-Branche, Kreativumfeld) Vorreiter, die das schon länger praktizieren. Aber in der Breite war das bisher nicht wirklich vorstellbar. Noch erstaunlicher ist, dass das große Fiasko ausgeblieben ist. Die Betriebe und Unternehmen funktionieren. Und nun wollen einige Kollegen sogar nicht mehr ins Büro zurückkommen.

Schließlich wurde 20 Jahre über das Für und Wider von Großraum-Büros, Erreichbarkeit zuhause, Homeoffice hoch und runter und neue Organisationsformen diskutiert. Interessensverbände haben sich an den Themen abgearbeitet. Gewerkschaften und Betriebsräte haben sich dafür oder dagegen eingebracht. Die Arbeitgeber haben sich mehr oder weniger an ihren Positionen festgebissen.

Und was war das jetzt die letzten drei Monate? Nicht lange labern, sondern quasi über Nacht einfach mal machen und ausprobieren. Und hinterher bewerten, ob es funktioniert hat oder nicht. Da das Ganze einen bedrohlichen Hintergrund und volkwirtschaftlich katastrophale Auswirkungen hat, ist es nicht angebracht, sich dafür zu feiern. Die Alternativlosigkeit hat allen Beteiligten die Entscheidung abgenommen! Aber dann haben auch alle ihren Teil dazu beigetragen, dass es funktioniert hat! Blendet man – auch wenn es schwer fällt – den Anlass aus, erkennt man die Innovation…

Hier geht es weiter mit dem Originalbeitrag auf Netzwerk Südbaden, erschienen im Heft 7/2020:

Weitere Kolumnen, die in Netzwerk Südbaden von mir erschienen sind:

Falls Sie meine Kolumne angesprochen hat oder Sie konkrete Fragen haben, dann freue ich mich über Feedback und Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon

In den letzten Wochen zeigt sich mancher Chef sehr überrascht, wie eigen- und selbständig seine Mitarbeiter zu Corona-Zeiten von zuhause arbeiten können. Interessant daran ist vor allem, wo diese Überraschung herkommt…

Hier geht es weiter mit dem Originalbeitrag auf Netzwerk Südbaden, erschienen im Heft 7/2020:

Weitere Kolumnen, die in Netzwerk Südbaden von mir erschienen sind:

Falls Sie meine Kolumne angesprochen hat oder Sie konkrete Fragen haben, dann freue ich mich über Feedback und Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon

In den letzten Jahren haben sich die Unternehmen stark mit dem Thema Werte beschäftigt. Ziel ist, dass sich ein Unternehmen nicht über den schnöden Mammon definiert, sondern einen tieferen Sinn freilegt, der die Wertegemeinschaft zusammenhält und die Energien bündelt. Als populäre Beispiele werden gern Apple und Tesla angeführt.

Wer sich von den großen Namen nicht abschrecken lässt, erkennt, dass sich der Ansatz wirklich für jede Form von Unternehmung – auch Vereine – anwenden lässt. Für die Recherche ist es ratsam, in der Gründungsphase zu stöbern. Mit den Betriebsjahren, dem Wachstum und der einhergehenden Spezialisierung rutscht dieser Kern manchmal mehr und mehr in den Hintergrund. Schließlich wird er überlagert und verdrängt durch beschreibende und strukturierende Elemente, die später aus Märkten oder Produkteigenschaften abgeleitet werden…

Hier geht es weiter mit dem Originalbeitrag auf Netzwerk Südbaden, erschienen im Heft 5/2020:

Weitere Kolumnen, die in Netzwerk Südbaden von mir erschienen sind:

Falls Sie meine Kolumne angesprochen hat oder Sie konkrete Fragen haben, dann freue ich mich über Feedback und Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon

Selbständiger Berater, Trainer & Business-Coach (Start 2016)

  • Begleitung von Change-Prozessen in verschiedenen Unternehmen (Schwerpunkt mittelständische Unternehmen)
  • Coaching von GF-Teams im Kontext von Strategie, Change-Management, Führung, Kommunikation & Unternehmenskultur
  • Einzel-Coachings von Unternehmern, GFs und Führungskräften
  • Konzeption & Moderation von strategischen und operativen Workshops (von 5-20 Teilnehmer)

Seminarhaus Saiger Lounge – (Gründung 2015) >Website

  • Entwicklung Konzept & Geschäftsmodell (Start 2013)
  • Planung & Sanierung eines Schwarzwald-Cafes (2013-2015)
  • Markteinführung, Vermarktung und laufender Betrieb (ab 2015)

Virtual Identity / 180 MA in Freiburg, München & Wien (ges. 16 Jahre) >Website

  • Unternehmer, Gesellschafter & Vorstand
  • Berater in unterschiedlichen Digitalprojekten (Siemens, Allianz, HVB, Lufthansa, Evonik, OSRAM, Festo, Haufe-Lexware, Sano, TUI, …)
  • Erfahrungen aus >100 Workshops in Moderation mit Führungs- und Projektteams.
  • Praktische Erfahrungen zu flexiblen und selbstorganisierten Teammodellen, flachen Hierarchien, Lernkultur und zu Meeting-Gestaltung und Kultur.
  • Durchführung von internen Trainings an den Standorten Freiburg, München und Wien zu Feedback, Kommunikation und Workshop-Moderation.

Alltoys / GF (1 Jahr)

  • Einstieg in der Start-up Phase
  • Entwicklung der Prozesslandschaft
  • Konsolidierung nach Rückzug der Venture-Capitals (New Economy Krise)

Haufe Mediengruppe (11 Jahre) >Website

  • Ausbildung zum Verlagskaufmann
  • Teamleiter, dann Gesamt-Marketingleiter (50 MA)
  • Digitalisierung Produktformen (vom Loseblattwerk > CD-ROM > Online)
  • Digitalisierung der Vermarktung (vom Direct Mail zu Digital Selling)
  • Leiter Taskforce mit neuem Geschäftsmodell

Ausbildung

  • Metallblasmusikinstrumentenbauer (1984-1987)
  • Verlagskaufmann (IHK / 1989-1992)
  • Marketingfachkaufmann (AKAD / 1995-1996) >Website
  • Dipl. General Management (SGMI) zu Change-Management (St.Gallener Management Institut – 1999-2000) >Website
  • Trainings & Coachings (Lanzdorf – Akademie für wertebasierte Unternehmensführung – 1997-heute) >Website

Fast 200 Jahre spielte bei der Bewertung der Arbeitsleistung die Arbeitszeit eine zentrale Rolle. Entlang eines Stundenlohnes berechnet sich der Verdienst. Auch wenn Angestellte über Gehalt sprechen, ist im Arbeitsvertrag dafür die genaue Arbeitszeit festgelegt. Es gehört zweifelsohne zu den großen Errungenschaften unseres Fortschrittes, dass wir heute nur 40 statt 50 bis 60 Stunden wie unsere Großeltern arbeiten. Nun soll es rund um „New Work“ vielleicht ein ganz neues Ding geben?

Bei dem es vielleicht keine festen Arbeitszeiten mehr gibt? Die Arbeit irgendwann und irgendwo erbracht werden kann? Und die Work-Life-Balance im Mittelpunkt stehen soll? Schließlich gilt heute immer noch die Maxime: Wer keine Zeit hat, der ist wohl im Beruf fleißig, strengt sich an und ist erfolgreich. Der Prototyp einer Gesellschaft, die sich so stark über ihre Erwerbstätigkeit definiert. Daraus lässt sich erahnen, dass es noch etwas Weg zurückzulegen gibt. Welche Grundannahmen sollten wir dazu in unserer Arbeitswelt auf den Prüfstand stellen?

In dem Artikel beziehe ich mich auf 4 Irrtümer, die es im Zuge von New Work zu überprüfen gilt:

Irrtum 1: Präsenz = Produktivität
Irrtum 2: Gut Ding braucht Weile
Irrtum 3: Teilzeitkräfte = halbe Kräfte
Irrtum 4: viel Zeit = viel Glück

Und interessanterweise kann man zu dem einen oder anderen Irrtum zu Corona-Krisen-Zeiten schon praktische Erfahrungen sammeln.

Hier geht es weiter mit dem Originalbeitrag auf Netzwerk Südbaden, erschienen im Heft 4/2020:

 

Weitere Kolumnen, die in Netzwerk Südbaden von mir erschienen sind:

Falls Sie meine Kolumne angesprochen hat oder Sie konkrete Fragen haben, dann freue ich mich über Feedback und Ihre Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon